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Freeway Cash
Jimmy Keith &
his Shocky Horrors

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Oberpichler
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Stranded
Label
Durian

Gitarrenblut

Der neue Roman von Zepp Oberpichler erzählt eine Entwicklungsgeschichte aus dem Ruhrpott, mit viel Rock ’n’ Roll im Blut, Blues im Sinn und Punk auf der Zunge. Der Roman erscheint in der Reihe »801« des Ruhrgebietsverlages Henselowsky Boschmann und kommt inklusive einer 4-Song Piccolo-CD mit Songs zum Buch, eingespielt von der Band OBERPICHLER.

Eigenbeschreibung des Autors

Dieses Buch hätte auch »Rock’n’Roll als Herzensangelegenheit« heißen können. Aber, mal ehrlich, wer bleibt im Bücherregal beim Händler seines Vertrauens schon an einem so sämigen Titel hängen?

Eine Herzensangelegenheit ist das Buch, das dann final »Gitarrenblut« getauft wurde dennoch. Und zwar in zweifacher Hinsicht: Zum Einen klebte die Geschichte von Will wie ein extrem zähes Stück Kaugummi an meinen ausgelatschten Bühnenstiefeln, zum Anderen wird der Held der Geschichte – eben dieser Will – auf eine wundersame Reise durch den Rock’n’Roll geschickt, weil sein Herz danach schreit. Alles in Will schreit nach Rock’n’Roll. Schreit danach bei einer Band zu sein, schreit danach auf Tour zu gehen, schreit danach mit der Gitarre eine neue Welt aus brettharten Akkorden zu zimmern. Und Will möchte einen würdigen Abschied formulieren, einen Abschied von seiner mysteriösen Liebe Bea, deren Freitod er nicht verstehen kann. So beginnt Will damit eine Musikkassette aufzunehmen – sorry, no I-Pod, das Buch spielt Anfang 1980 bis Anfang 1990. Songs von denen er annimmt, dass sie ihr hätten gefallen können. Das hätte er bieten können, Zeit und 500 Schallplatten: „Die Medizin, die Traurigkeit, auch lebensbedrohende Traurigkeit verstand, verständlich machte, heilte.“

Klappentext »Gitarrenblut«

Will ist ein Junge aus der grauen Stadt am Rande des Ruhrgebiets. Will liebt Musik, gründet eine Band und lernt die Bühnen der Republik kennen. Er lernt auch Mädchen und Drogen kennen, doch „seine Janis“ namens Bea verliert er bevor es richtig losgeht. Ihr Selbstmord verstört ihn sehr und ihr zu Ehren möchte Will ein Tape aufnehmen, mit Songs die ihr hätten gefallen können.

Dieses Tape braucht zirka zehn Jahre zur Fertigstellung, von Anfang 80 bis Anfang 90. Von Herman Broods „Bad Blood“ bis Nirvanas „Smells like Teen Spirit“. In dieser Zeit wächst Will als Mensch und als Musiker, bis zur nächsten Katastrophe. Will blutet. Es war eine weinrote Gibson 335, die ihm die Nase plättete. Und mit dem Blut läuft auch sein Leben vor ihm ab. Erste Berührung mit der Live-Musik durch eine Hinterhof Blues-Band. Erster Sex, erste Drogen, erster Selbstmord. „Seine Janis“ lässt ihn alleine zurück, allein auf diesem beschissenen Planeten, in dieser beschissenen Zeit, in dieser beschissenen Stadt. Fortan blutet Will für alle, auf der Bühne, an der Gitarre. Und seiner Janis baut er einen Grabstein in Form einer Musikkassette, mit Songs, von denen er annimmt, dass sie ihr hätten gefallen können. Ein Tape, dessen Vollendung rund zehn Jahre braucht. Die Jahre von 15 bis 25, die Zeit von „99 Luftballons“ bis „Smells like Teen Spirit.“

Dieses Buch ist der Anlass die Lücken in der eigenen Discografie zu schließen.

Die Stones sind wir selber

Das junge Ruhrgebiet liegt den Beatles zu Füßen, die Rolling Stones singen über Satisfaction und Theodor Bornbeck muss auf dem Klavier den H-Moll-Akkord von Johann Sebastian Bach suchen.

Dann trifft er Willi. Willi raucht, Willi trinkt, Willi hat die längsten Haare und Willi weiß alles über die Stones. Die kennt Theo nur aus Zeitungsartikeln, die sein Vater ihm allzu gerne vorliest: Sollen Krawallburschen sein. Sind Seuchenherde. Haben Sex und keine Ehe.

Theo und Willi tun sich zusammen, gründen mit "Schweiger" Schulze eine Band. Beat! Party! Mädchen! Irrenhaus! Die Stones werden sie selber, und zwar die besten - zumindest im Ruhrgebiet.

Eigenbewertung in drei Sätzen:
Ein Roman über den ganz normalen Wahnsinn der 60er Jahre. Ein großspuriges Stück Lebenslust mit rotzfrechem Humor. Rock `n´ Roll eben.

Die Autoren:
Zepp Oberpichler, geboren 1967 in Duisburg, Musiker (Gitarre); über 100 Veröffentlichte Songs mit Bands wie Zepp Strange, Die Kinskis, Schlaffke & Zepp; schreibt für diverse Punk-Fanzines; eigene PR-Agentur in Duisburg.

Tom Tonk, geboren 1965 in Gelsenkirchen, Musiker (Gesang); Herausgeber verschiedener Musik- und Lifestyle-Magazine, Gastschreiber in diversen Krachblättern; seit 1996 selbstständig.

Zepp Oberpichler & Tom Tonk spielen zusammen in der Band Jimmy Keith & his Shocky Horrors stilvollen, schnellen Rock`n`Roll.

Mehr Infos unter www.ruhrig.de

Bestellmöglichkeit bei Amazon:

Klappentext »Die Stones sind wir selber«

Während Mitte der 60er Jahre die Welt den Beatles zu Füßen liegt und die Rolling Stones ein bisschen »Satisfaction« unter die Jugendlichen streuen, sitz der aus gutem Hause stammende Theo Bornbeck in Duisburg und muss Klavier üben. In der Schule lernt er Willi kennen. Willi raucht, Willi trinkt, Willi hat die längsten Haare von allen und Willi weiß alles über die Stones. Theo und Willi werden Freunde. Das ungleiche Team findet in Schulze einen geeigneten Bassmann und gründet eine eigene Band um Duisburg den Rhythm and Blues zu bringen. »Diggin' the Triggin'« wird bald zu einer lokalen Institution und erspielt sich auch Überregional gute Kritiken. Als die erste Schallplattenaufnahme ansteht, wird der Höhenflug jäh gebremst...

»Die Stones sind wir selber« ist in erster Linie ein Rock'n'Roll Roman, der den mühevollen Aufstieg einer Band aus dem Ruhrpott Mitte bis Ende der 60er Jahre begleitet. Aber, es ist auch ein Roman über das Erwachsen werden, über die erste Bude, Freundin, Lehre, Suff. Dabei wird das spezifische Flair der Stadt Montan (Duisburg) eingefangen und nach Weidmannsart verwurstet.

»Die Stones sind wir selber« ist ein großspuriges Stück Lebenslust mit einer ordentlichen Portion Humor und einem Augenzwinkern denen, die »fünfe« nicht gerade sein lassen können.


© Oberpichler.de 2008