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Archive for April, 2015

25.04.2015 Who is Who! Im Dock Gone

Lucky Moon rief mich die Tage an: ” Hey Zepp Townshend, hast du nächstes Wochenende schon was vor?” Irrte ich mich oder hatte er wirklich Zepp Townshend gesagt? So hatte mich seit bestimmt 12 Jahren keiner mehr genannt, seitdem wir die legendäre The Who Coverband “Substitute” feierlich zu Grabe getragen hatten. “Äh, Moonie”, kam es von meinen schmalen Lippen, “was soll denn da sein?” Jetzt saß der Kollege nämlich in der Falle, pah! “Och nix groß”, hub Moonie an zu monologisieren, ” es ist bloß so, dass wir da einen Gig haben.” “Wer, wir?” “Na wir wir, also Who, ich mein, wer  jetzt wir, du weißt schon Who, also wir, wie früher.” “Moonie, heißt das, du bringst die Band wieder zusammen.” Natürlich muss jetzt jeder an den Blues-Brothers-Film denken, aber das hat man ja in solchen Momenten nicht parat. “Na ja, wir zwei und zwei neue zwei.” Da waren sie wieder, meine mindestens 20 Probleme mit der behämmertsten Tagesgestaltung dieser Erde. Vielleicht schrie ich ihn durchs Telefon an, immerhin kam etwas wie: “Du hast für nächste Woche einen Gig klar gemacht und willst ein komplettes Programm mit zwei neuen Leuten runterzimmern – und ich soll wahrscheinlich mal eben die SG stimmen gehen?” “Hasse noch nicht?” Hatte ich noch nicht. Auf jeden Fall gibt es aber am 25. April eins vor den Latz geknallt, im ehemaligen Backstage, mit Markus van Daltrey, Martin Entwistle, Lucky Moon und Zepp Townshend.

14.04. LiteraTouren again

Am 14. April ab 19 Uhr heißt es im MedienHaus wieder: Vorhang auf zu LiteraTouren, der ungewöhnlichen Veranstaltungsreihe mit Schreibern, Liedersängern und anderen Poeten.

LiteraTouren am 14.04.2015

LiteraTouren am 14.04.2015

Diesmal auf der Bühne: Klaus Märkert, der wie kein zweiter zum Bochumer Zwischenfall gehörende DJ und Autor, ist aktuell mit der überarbeiteten Version seines Klassikers „Der Tag braucht das Licht, ich nicht“ unterwegs. Wobei es auch Geschichten von bösen Pferden oder falsch verstandenen Dark-Wavern geben kann. Der ehemalige Musikredakteur der Zeitschrift Marabo und Initiator der Lesebühne „Schementhemen“ wird mit seinem staubtrockenen Humor begeistern, ganz sicher.

Der Recke, der seit gut 15 Jahren mit seinen Geschichten auf Poetry-Slam-Bühnen, mit eigenem Vollprogramm und als Vorprogramm von Liedermachern und Rockbands unterwegs ist.
Im Jahr 2010 zog er – der Liebe wegen – von Berlin nach Düsseldorf und wurde Songschreiber und Mitglied der Punkband „Kellergeister“. Seit 2012 führt er die Literatursendung „ReckeZeit“ bei dem Musiksender Kamikaze-radio.de. Aktuell serviert er sein neues Buch „Katertag“.

Zepp Oberpichler, ein Duisburger aus Mülheim, führt durch das Programm.

Es wird also wieder bunt, laut, leise, lustig und nachdenklich – kann man an einem Dienstagabend etwas Besseres vorhaben? Nein!

Einlass ab 19 Uhr, Beginn der Veranstaltung um 19.30 Uhr im MedienHaus, Synagogenplatz 3 in Mülheim-Mitte.

Der Eintritt ist frei – ein Hut geht herum.

Möglich gemacht wird der Abend durch ein Sponsoring der ruhrmed GmbH.