Geschriebenes von Zepp Oberpichler

Bücher

Schon während seiner Grundschulzeit hat Oberpichler das Schreiben erlernt und diese schöne Fähigkeit immer wieder angewendet. Neben Kolumnen in Punkfanzines wie Plastic Bomb oder 3rd Generation Nation, sind inzwischen mehrere Bücher und Beiträge in Sammelbänden und Anthologien erschienen:

 2017

Zepp Oberpichler
Chuck Berry over Bissingheim
Die wahre Geschichte des Rock and Roll

9,90 Euro
ISBN 3942094726
Ruhrgebiet de luxe

Oppa Wallusch ist der Erfinder des Rock and Roll. Der wahrhaft wahre Erfinder des Rock and Roll. Nach dem Krieg findet er ein Zuhause in Duisburg-Bissingheim, arbeitet als Funker für die Deutsche Bahn und ist sehr viel unterwegs. Auf seinen Reisen trifft er sie alle, die ganz Großen: Paul Kuhn, Pete Townshend, Jerry Garcia … Vor Chuck Berry erfindet er den Rock and Roll, mit Jim Marshall den Gitarrenverstärker, und Woody Guthrie entdeckt durch ihn sein Lebensmotto. Well, well, well, dies ist eine wahre Geschichte, und ich bin der Letzte, der sie erzählen kann. So tell me: Are You Ready to Rock and Roll with Oppa Wallusch?

Chuck Berry over Bissingheim – Die wahre Geschichte des Rock and Roll, Henselowsky Boschmann, ISBN 978-3-942094-72-6

2016

Zepp Oberpichler
Galgenvögel liegen tiefer
Ein Ruhrgebiets-Wild-West-Roman

128 Seiten · gebunden · Lesebändchen
Mit Illustrationen von Anke Jühe

9,90 Euro
978-3-942094-64-1
Ruhrgebiet de luxe

Auf der Cowboy Land Ranch wird gepriemt, gepeitscht und scharf geschossen. Western-Idylle in Duisburg-Rheinhausen.

Dieses ist die Geschichte von Eisen-Joe, von seinen haarsträubenden Abenteuern und den Begegnungen am Krankenbett, mit eingebildeten Indianern, einem wirklichen Bürgermeister und anderen Galgenvögeln.

„Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss.  Ich werde also aufstehen. Den scheiß Gang  runterlaufen. Mich auf meine Kreidler Florett schmeißen. Zur Ranch fahren. Mich auf  Lone-Star setzen. Zum Rhein reiten.“ (Eisen-Joe)

Galgenvögel liegen tiefer – Ein Ruhrgebiets-Wild-West-Roman, Henselowsky Boschmann, ISBN 978-3-942094-64-1

2015

Zepp Oberpichler und Jürgen Post
Grubenkind
Porträt der Bergbauzeit im Ruhrgebiet
in Bildern und Texten

64 Seiten · gebunden · 9,90 Euro
ISBN 978-3-942094-53-5

Die Bergbauzeit im Ruhrgebiet. Als Bergleute, wie sie sich mit Stolz nannten, unter Tage einfuhren, um das Schwarze Gold zu fördern; die ihren Arbeitsplatz liebevoll Pütt oder Grube nannten. Jürgen Post ist ein Grubenkind; er war mehr als 30 Jahre auf dem Pütt, zuletzt als Steiger; er dokumentiert diese Zeit in eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Fotografien, denen er manchen Farbtupfer hinzugefügt hat. Autor Zepp Oberpichler stellt diesen Bildern ungewöhnliche Texte an die Seite.

„Der Bergbau geht was bleibt sind WIR …“ Jürgen Post ist dem Bergbau sehr verbunden; Bergmann zu sein, war und ist sein Leben. Diese Leidenschaft spiegelt sich in jedem seiner Bilder; seinen Kunstwerken; im schwarz-weißen Umfeld ist jeweils ein Detail in der Originalfarbe belassen; Mensch, Natur und Technik im Dreiklang; Glorie und Verfall des Bergbaus im Ruhrgebiet. „Manchmal braucht ein Bild eine ganze Zeit lang, bis es mir gefällt. Erst wenn mir das Herz eine Sekunde stehenbleibt, ist es für mich fertig.“ – Texter Zepp Oberpichler spricht mit jedem der Bilder; in Geschichten, Gedichten, Episoden und Dramen; witzig und traurig; böse und freundlich; manchmal erwachsen, manchmal nicht. „Kindlein in der Grube – malocht sich schief, malocht sich schief. Armes Kindlein bist du krank – dass du nicht mehr lachen kannst?“ Dieses Buch dürfte eigentlich erst im 22. Jahrhundert erscheinen. Ohne Schmerz, liebevoll und spielerisch leicht blickt es zurück auf die Bergbauzeit im Ruhrgebiet, die erst 2018 beendet sein wird. Schön, dass es jetzt schon da ist.

Jürgen Post (rechts), 1961 in Hamm geboren und aufgewachsen; 1979 Ausbildung zum Bergmechaniker; ab 1988 Steiger unter Tage; im September 2010 die „letzte Schicht“ im Hammer Bergwerk Ost, danach Vorruhestand. Von Kindesbeinen an fotoverrückt; mit dem ersten eigenen Geld eine Kamera gekauft; durch HDR- und Colorkey-Bildbearbeitung anders als die anderen sein; präsentiert in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen seine Bergbaubilder; außerdem: Kunst im öffentlichen Raum, Gestaltung von Collagen und Fotografien. Ab 2015 Kunstatelier mit Ehefrau Heike (der Jürgen Posts besonderer Dank gilt, da sie so lange an seiner Seite durchgehalten hat).
Mehr zu den Fotos von Jürgen Post unter  juergenpostfotokunst.jimdo.com

Grubenkind, mit Jürgen Post, Henselowsky Boschmann, ISBN 978-3-942094-53-5

2012

Heartzland - Zepp Oberpichler im Verlag Henselowsky Boschmann

Jürgen Kassel & Zepp Oberpichler
Heartzland
Das Ruhrgebiet in schwarz-weißen Zeiten
Eine Herzensangelegenheit
80 Seiten, gebunden, viele Fotos
9,90 €
ISBN 978-3-942094-25-2
Das Ruhrgebiet, die schwarze Lunge an Rhein, Ruhr und Emscher, die stählerne Pumpe im Herzen Europas, der Osten im Westen. Das Ruhrgebiet in schwarz-weißen Zeiten kennt viele Geschichten: von Aufbruch und Niedergang, Erfolg und Verlust, Faust in der Tasche und großer Schnauze.
Was schwarz-weiße Zeiten definitiv nicht brauchen: das Fernsehen. Jedes Fußballspiel wird auf der Straße erlebt, in der Seifenkiste die Formel 1 in den Schatten gestellt, am Hafenbecken die weite See geschmeckt. Für Kinder ein Traum: Man darf alles – außer sich erwischen lassen.

Heartzland, mit Jürgen Kassel, Henselowsky Boschmann, ISBN 978-3-942094-25-2

 

 

2009

Zepp Oberpichler
Gitarrrenblut
Rock-’n’-Roll-Roman aus dem Ruhrgebiet

Henselowsky Boschmann
ISBN 3-922750-93-1

Der Roman „Gitarrenblut“ von Zepp Oberpichler erzählt eine Entwicklungsgeschichte aus dem Ruhrpott, mit viel Rock ’n’ Roll im Blut, Blues im Sinn und Punk auf der Zunge. Der Roman erscheint in der Reihe »801« des Ruhrgebietsverlages Henselowsky Boschmann und kommt inklusive einer 4-Song Piccolo-CD mit Songs zum Buch, eingespielt von der Band OBERPICHLER.

Eigenbeschreibung des Autors

Dieses Buch hätte auch »Rock’n’Roll als Herzensangelegenheit« heißen können. Aber, mal ehrlich, wer bleibt im Bücherregal beim Händler seines Vertrauens schon an einem so sämigen Titel hängen?

Eine Herzensangelegenheit ist das Buch, das dann final »Gitarrenblut« getauft wurde dennoch. Und zwar in zweifacher Hinsicht: Zum Einen klebte die Geschichte von Will wie ein extrem zähes Stück Kaugummi an meinen ausgelatschten Bühnenstiefeln, zum Anderen wird der Held der Geschichte – eben dieser Will – auf eine wundersame Reise durch den Rock’n’Roll geschickt, weil sein Herz danach schreit. Alles in Will schreit nach Rock’n’Roll. Schreit danach bei einer Band zu sein, schreit danach auf Tour zu gehen, schreit danach mit der Gitarre eine neue Welt aus brettharten Akkorden zu zimmern. Und Will möchte einen würdigen Abschied formulieren, einen Abschied von seiner mysteriösen Liebe Bea, deren Freitod er nicht verstehen kann. So beginnt Will damit eine Musikkassette aufzunehmen – sorry, no I-Pod, das Buch spielt Anfang 1980 bis Anfang 1990. Songs von denen er annimmt, dass sie ihr hätten gefallen können. Das hätte er bieten können, Zeit und 500 Schallplatten: „Die Medizin, die Traurigkeit, auch lebensbedrohende Traurigkeit verstand, verständlich machte, heilte.“

Klappentext

Will ist ein Junge aus der grauen Stadt am Rande des Ruhrgebiets. Will liebt Musik, gründet eine Band und lernt die Bühnen der Republik kennen. Er lernt auch Mädchen und Drogen kennen, dochseine Janisnamens Bea verliert er bevor es richtig losgeht. Ihr Selbstmord verstört ihn sehr und ihr zu Ehren möchte Will ein Tape aufnehmen, mit Songs die ihr hätten gefallen können.

Dieses Tape braucht zirka zehn Jahre zur Fertigstellung, von Anfang 80 bis Anfang 90. Von Herman BroodsBad Bloodbis NirvanasSmells like Teen Spirit“. In dieser Zeit wächst Will als Mensch und als Musiker, bis zur nächsten Katastrophe. Will blutet. Es war eine weinrote Gibson 335, die ihm die Nase plättete. Und mit dem Blut läuft auch sein Leben vor ihm ab. Erste Berührung mit der LiveMusik durch eine Hinterhof BluesBand. Erster Sex, erste Drogen, erster Selbstmord. „Seine Janislässt ihn alleine zurück, allein auf diesem beschissenen Planeten, in dieser beschissenen Zeit, in dieser beschissenen Stadt. Fortan blutet Will für alle, auf der Bühne, an der Gitarre. Und seiner Janis baut er einen Grabstein in Form einer Musikkassette, mit Songs, von denen er annimmt, dass sie ihr hätten gefallen können. Ein Tape, dessen Vollendung rund zehn Jahre braucht. Die Jahre von 15 bis 25, die Zeit von „99 LuftballonsbisSmells like Teen Spirit.“

Dieses Buch ist der Anlass die Lücken in der eigenen Discografie zu schließen.

Mehr Infos unter www.ruhrig.de

2002

Zepp Oberpichler und Tom Tonk
Die Stones sind wir selber

Mehr dazu, mit Tom Tonk,
Henselowsky Boschmann
ISBN 3-922750-45-1

Das junge Ruhrgebiet liegt den Beatles zu Füßen, die Rolling Stones singen über Satisfaction und Theodor Bornbeck muss auf dem Klavier den H-Moll-Akkord von Johann Sebastian Bach suchen.

Dann trifft er Willi. Willi raucht, Willi trinkt, Willi hat die längsten Haare und Willi weiß alles über die Stones. Die kennt Theo nur aus Zeitungsartikeln, die sein Vater ihm allzu gerne vorliest: Sollen Krawallburschen sein. Sind Seuchenherde. Haben Sex und keine Ehe.

Theo und Willi tun sich zusammen, gründen mit „Schweiger“ Schulze eine Band. Beat! Party! Mädchen! Irrenhaus! Die Stones werden sie selber, und zwar die besten – zumindest im Ruhrgebiet.

Eigenbewertung in drei Sätzen:
Ein Roman über den ganz normalen Wahnsinn der 60er Jahre. Ein großspuriges Stück Lebenslust mit rotzfrechem Humor. Rock `n´ Roll eben.

Klappentext

Während Mitte der 60er Jahre die Welt den Beatles zu Füßen liegt und die Rolling Stones ein bisschen »Satisfaction« unter die Jugendlichen streuen, sitz der aus gutem Hause stammende Theo Bornbeck in Duisburg und muss Klavier üben. In der Schule lernt er Willi kennen. Willi raucht, Willi trinkt, Willi hat die längsten Haare von allen und Willi weiß alles über die Stones. Theo und Willi werden Freunde. Das ungleiche Team findet in Schulze einen geeigneten Bassmann und gründet eine eigene Band um Duisburg den Rhythm and Blues zu bringen. »Diggin‘ the Triggin’« wird bald zu einer lokalen Institution und erspielt sich auch Überregional gute Kritiken. Als die erste Schallplattenaufnahme ansteht, wird der Höhenflug jäh gebremst…

»Die Stones sind wir selber« ist in erster Linie ein Rock’n’Roll Roman, der den mühevollen Aufstieg einer Band aus dem Ruhrpott Mitte bis Ende der 60er Jahre begleitet. Aber, es ist auch ein Roman über das Erwachsen werden, über die erste Bude, Freundin, Lehre, Suff. Dabei wird das spezifische Flair der Stadt Montan (Duisburg) eingefangen und nach Weidmannsart verwurstet.

»Die Stones sind wir selber« ist ein großspuriges Stück Lebenslust mit einer ordentlichen Portion Humor und einem Augenzwinkern denen, die »fünfe« nicht gerade sein lassen können.

Die Autoren:
Zepp Oberpichler, geboren 1967 in Duisburg, Musiker (Gitarre); über 100 Veröffentlichte Songs mit Bands wie Zepp Strange, Die Kinskis, Schlaffke & Zepp; schreibt für diverse Punk-Fanzines; eigene PR-Agentur in Duisburg.

Tom Tonk, geboren 1965 in Gelsenkirchen, Musiker (Gesang); Herausgeber verschiedener Musik- und Lifestyle-Magazine, Gastschreiber in diversen Krachblättern; seit 1996 selbstständig.

Zepp Oberpichler & Tom Tonk spielen zusammen in der Band Jimmy Keith & his Shocky Horrors stilvollen, schnellen Rock`n`Roll.

Mehr Infos unter www.ruhrig.de

 

Texte in Sammlungen

2017

Ruhrpottkind, in Es ist ein Brauch von alters her: Dat Ruhrgebiet, dat hat et schwer, Hg. Joppa Hölzken, Henselowsky Boschmann, Bottrop 2017, ISBN 978-3-942094-77-1.

2015

Die Ballade vom Heavy Metall Kid, in Kohlenkönige und Emscherkinder. Das große Buch der Ruhrgebietsballeden, Hg. Werner von Welheim & Michael Hüter, Henselowsky Boschmann, Bottrop 2015, ISBN 978-3-942094-54-2.

Natur, in STREIF – Duisburg, eine Stadt und ihre Geschichten, Hg. Stacey Blatt u. a., 2015

Schlemmerparadies, in Stautröster Ruhr, Hg. Michael Hüter, Henselowsky Boschmann, 2015, ISBN 978-3-942094-47-4.

2012

You ain`t nothing but a Hounddog, in Dem Mensch sein bester Kumpel, Hg. Julia Wilmsmann, Henselowsky Boschmann, Bottrop 2012, ISBN 978-3-942094-27-6.

2010

33 1/3 jahre LSD in Duisburg, in Von Menschen und Orten, Hg. Monika Buschey, Henselowsky Boschmann, Bottrop 2010, ISBN 978-3-942094-10-8.